Relegation zur Landesliga II in Dortmund

Relegation zur Landesliga II in Dortmund

Bei der Relegation der Landesliga II ging es in diesem Jahr um das Erreichen des ersten oder zweiten Platzes. Nur diese Platzierungen sicherten den Klassenerhalt oder den Aufstieg für die Mannschaften der Landesliga oder der erstplatzierten aus den Turngauen. Als fünftplatzierte Mannschaft am Ende der vergangenen Landesliga II – Saison musste auch unsere erste Mannschaft erneut unter Beweis stellen, dass sie diesen Anforderungen gewachsen war. Leider verlief der Wettkampf nicht optimal, zudem verletzte sich die starke Alexandra am Boden erneut während ihrer Wettkampfübung. Sie konnte die Übung nicht beenden und auch am letzten Wettkampfgerät, dem Sprung, nicht mehr antreten.

Der Wettkampf begann am Barren, wo die Mannschaft gute Übungen ablieferte. Noch fehlt in jeder Übung das geforderte Flugelement vom unteren zum oberen Holm, jedoch wurden die Übungen sehr ordentlich präsentiert. Optimistisch ging die Mannschaft zum Schwebebalken, wo es weniger gut laufen sollte. Stürze von diesem Geräte bedeuten einen hohen Punktabzug, welcher kaum mehr aufholbar ist. Sassi startete ordentlich und sicher, wurde im Laufe ihrer Übung von ihrer Nervosität überwältigt und stürzte bei ihrem letzten Element, der freien Rolle. Steffi präsentierte eine sichere Übung, für die sie jedoch verhältnismäßig mit 10, 35 Punkten nur wenige Zähler erhielt. Lara stürzte leider bei ihrem ersten Rad, sodass ihr zudem die Akro-Verbindung fehlte. Alex stürzte ebenfalls bei der Seitwärtsdrehung, zeigte den übrigen Teil ihrer Kür jedoch sehr sicher. Umso unverständlicher war die niedrige Wertung von 9,35 Punkten. Insgesamt stand ein eher mäßiges Ergebnis von 28,55 Punkten am Schwebebalken. Am Boden wurden die Übungen in den letzten Wochen in ihrem Schwierigkeitswert erhöht und sollten viele Punkte bringen. Leider waren auch hier die Wertungen im Verhältnis zum Ausgangswert sehr niedrig. Steffi zeigte großartige Sprünge und Akros, Alex sollte ihr folgen. Leider musste sie nach der Hälfte ihrer Übung abbrechen. Dennoch erhielt sie mit 12,4 Punkten die höchste Wertung der Mannschaft. Am Sprung stand kurzfristig Sassi zur Verfügung, wobei sich das Fehlen von Alexandras Sprung bemerkbar machte. Steffi überzeugte mit einem sensationellen Überschlag, ebenso wie Leonie. Beider zeigten außerdem einen 1/2-1/2-Sprung und erhielten gute Punkte.

Insgesamt stand leider nur ein 11. Platz in der Gesamtwertung, was in diesem Jahr den Abstieg bedeutet. Die beiden erstplatzierten Mannschaften waren außerordentlich stark und wären vermutlich auch bei einem optimal verlaufenen Wettkampf von den Schildeschern nicht erreichbar gewesen. Besonders bedauerlich ist außerdem, dass auch die anderen Vereine des Minden-Ravensberger-Turngaus in die Gauliga I absteigen, sodass das Teilnehmerfeld im kommenden Jahr sehr stark sein wird. Dennoch werden wir angreifen und haben den ersten Platz in der Gauliga I im Jahr 2017 fest im Blick – um im Herbst 2017 bei der Relegation in Sendenhorst den Wiederaufstieg in Angriff zu nehmen!